Zahlen
  • 1hana, 하나
  • 2dul, 둘
  • 3set, 셋
  • 4net, 넷
  • 5daseot, 다섯
  • 6yeoseot, 여섯
  • 7ilgop, 일곱
  • 8yeodeolp, 여덟
  • 9ahop, 아홉
  • 10yeol, 열
  • 11yeol hana, 열하나
  • 12yeol dul, 열둘
  • 20seumul, 스물
  • 21seumul hana, 스물하나
  • 30seoreun, 서른
  • 40maheun, 마흔
  • 50swin, 쉰
  • 60yesun, 예순
  • 70ilheun, 일흔
  • 80yeodeun, 여든
  • 90aheun, 아흔
  • 100baek, 백, 百

Kommandos
allgemeine Kommandos
vorbereiten junbi sich auf die nächste Übung vorbereiten
Achtung cha-ryeot Achtung-Stellung einnehmen, schweigen, zuhören
grüßen, verbeugen gyeong-nye
zu den Landesflaggen gukki-e daehayeo grüßen und verbeugen in Richtung der koreanischen Landesflaggen
Start sijak Beginn der Übung
Ende geuman Ende der Übung
zurück zur Startposition baro
Bewegungsrichtung umdrehen dora
Wettkampf-Kommandos
trennen, Unterbrechung gallyeo
weiterkämpfen gyesok
Wettkampffarben:
rot hong
blau cheong
weiß baek
ein Punkt für (Farbe) (Farbe) hana deuk
2 Punkte für (Farbe) (Farbe) dul deuk
Minuspunkt gamjeom
Zeit zu Ende sigan
Sieger (Farbe) (Farbe) seung

allgemeine Begriffe
Großmeister sabeom(nim) ab 5. Dan
Meister gyosa(nim) ab 1. Dan
fortgeschrittener Schüler seonbae(nim)
Meistergrad Dan
Schülergrad Kup
Trainingsraum dojang
Taekwon-Do-Anzug dobok
Jacke sang-ui
Hose ha-ui
Gürtel tti
Kampfschrei gihap (gesprochen: kihab) gi = Kraft, hap = Konzentration

Bewegungsrichtungen
vorne ap
hinten dwi
seitlich yeop
aufwärts, gehoben chukyeo
abwärts naeryeo
innen an
nach innen aneuro
außen bakkat
nach außen bakkeuro
drehen dora
gedreht, rund dollyeo
im Sprung, gesprungen ttwimyeo
rechts oreun
links oen
in gerader Linie, (ganz) gerade, aufrecht, geradewegs, direkt baro
umgekehrt, entgegen, andersherum bandae
untere Stufe hadan Abwehr oder Angriff im Genital- oder Beinbereich (Körperzone „arae“ s.u.)
mittlere Stufe jungdan Abwehr oder Angriff im Bauch-/Brustbereich (Körperzone „momtong“ s.u.)
obere Stufe sangdan Abwehr oder Angriff im Hals-/Kopfbereich (Körperzone „eolgul“ s.u.)

Fußstellungen (seogi)
Parallel-Stellung naranhi seogi Grundstellung bei junbi. Beine schulterbreit auseinander, Füße zeigen beide nach vorne
Vorwärts-Stellung jeongul seogi Gangstellung. Beine schulterbreit auseinander, Schrittstellung, Füße zeigen beide nach vorne. Gewicht zu 70 % auf dem vorderen Bein.
Rückwärts-Stellung hugul seogi L-Stellung. Beine schulterbreit auseinander, Füße bilden ein „L“, Gewicht zu 70 % auf dem hinteren Bein.
Seitwärts-Stellung gima seogi Reiterstellung. Beine zwei Schultern breit auseinander, Körper tief, beide Füße zeigen nach vorne.
geschlossene Stellung moa seogi Füße zusammen, beide Füße zeigen nach vorne.
Achtung-Stellung charyeot seogi V-Stellung. Hacken berühren sich, Füße 90° auseinander.
Kampf-Stellung guburyeo seogi auf einem Bein, das andere eng angezogen.
starre Rückwärts-Stellung gojeong seogi Ähnlich wie hugulseogi, aber das Gewicht ist auf beide Beine gleichmäßig verteilt.
Überkreuz-Stellung gyocha seogi Beide Beine sind überkreuz, das hintere Bein stützt mit dem Knie die Kniekehle des vorderen Beins.
tiefe Vorwärts-Stellung natchwo seogi Ähnlich wie jeongulseogi, aber Schrittstellung ist größer,
Körperschwerpunkt demnach tiefer.
Rückbein-Stellung dwitbal seogi Katzenstellung. Ähnlich L-Stellung, aber beide Füße sind näher beisammen, das vordere Bein ist nur auf dem Fußballen aufgestützt.

Blocktechniken (makgi)

Blöcke werden mit dem Unterarm (Außenseite oder Innenseite), mit den Handkanten, mit Knie oder Unterschenkel ausgeführt, um gegnerische Schläge abzuwehren.

Seitwärts-Block Unterarm-Innenseite an palmok yeopmakgi
Block unten Unterarm-Außenseite bakkat palmok hadan makgi
Block aufwärts Unterarm-Außenseite bakkat palmok chukyeo makgi
doppelter äußerer Unterarm-Block ssang bakkat palmok makgi
Block oben Unterarm-Außenseite bakkat palmok sangdan makgi
Keil-Block Unterarm-Außenseite bakkat palmok hechyeo makgi
zirkelförmiger Block Unterarm-Innenseite an palmok dollyeo makgi
doppelter Handkanten-Block ssang sudo makgi
Unterarm-Schutz-Block palmok daebi makgi
Handkanten-Schutz-Block sudo daebi makgi
Knie-Block nach innen an mureup makgi
Knie-Block nach außen bakkat mureup makgi

Fauststöße (jireugi)

Die Bewegung beim Fauststoß kommt hauptsächlich aus der Schulter und dem Oberarm. Eine weitläufige Ausholbewegung entfällt also, um dem Gegner die Schlagabsicht nicht zu früh zu erkennen zu geben. Im letzten Moment vor dem Auftreffen im Ziel wird der Unterarm gedreht; dies verleiht zusätzliche Kraft und Effektivität. Der Treffpunkt ist ausschließlich der Zeige- und Mittelfingerknöchel der Faust.

Zeige- und Mittelfingerknöchel jeong-gwon
Frontfauststoß jeong-gwon jireugi
doppelter Fauststoß ssang-gwon jireugi mit beiden Fäusten gleichzeitig
umgedrehter Fauststoß Tyjibo jireugi Faustrücken zeigt nach unten
Fauststoß nach oben sewo jireugi Aufwärtshaken

Tritte (chagi)

Bei den Tritten unterscheidet man zwischen Schnapptritten und gedrehten Tritten. Beim Schnapptritt wird das angreifende Bein gebeugt an den Körper gezogen und dann kraftvoll nach vorne geschleudert. Dadurch können alle Beinmuskeln (Po, Oberschenkel und Unterschenkel) sowie die Hüfte am Kraftaufbau für den Tritt mitwirken. Beim gedrehten Tritt erfolgt die Beschleunigung des Beins mehr aus einer Körper- und/oder Hüftdrehung. Das Bein wird mitgeschwungen und quasi ins Ziel geschleudert.

Angreifende Flächen beim Tritt sind in der Regel Fußballen, Ferse, Fußspann oder Fußkante.

Vorwärts-Tritt apchagi Schnapptritt nach vorne
Rückwärts-Tritt dwichagi Schnapptritt nach hinten
Abwärts–Tritt naeryeochagi Axttritt, Fußabwärtsschlag. Treffpunkt ist die Hacke, Ziel kann die gegnerische Schulter oder Deckung sein.
Seitwärts-Tritt yeopchagi Schnapptritt zur Seite
Rund-Tritt baldeungchagi Rundkick von außen mit Fußspanne
Rund-Tritt dollyeochagi Rundkick von außen mit Fußballen
umgekehrter Halbkreis-Tritt bandae dollyeochagi Schnapptritt nach Körperdrehung
Kniestoß mureupchagi
gewundener Tritt biteureochagi
(Schien-)Beintritt darichagi
Vertikaltritt Sewo-An-Chagi Vertikaltritt (von außen nach innen)
Vertikaltritt Sewo-Bakkat-Chagi Vertikaltritt (innen nach außen)
Halbkreistritt Baltung-Dolleyo-Chagi Halbkreistritt mit dem Spann

Stiche (taerigi)
Handkanten-Seitwärts-Schlag Sudo Yeop Taerigi
Faustrücken-Schlag Rikwon Taerigi
Handkanten-Schlag nach innen Sudo Anuro Taerigi
Ellbogenschlag nach vorne (waagerecht) Ap Palgup Taerigi

Körperzonen
Gesicht eolgul oberhalb des Schlüsselbeins
Rumpf momtong vom Schlüsselbein bis zum Bauchnabel
Unterleibszone naeryeo vom Bauchnabel abwärts

Körperteile
  • Körpermom,
  • Fußbal, 발
  • Fußballenapchuk, 앞축
  • Fußsohlebalbadak, 발바닥
  • Fußspann, Ristbaldeung, 발등
  • Fußkanteballal, 발날
  • Handballenbatangson, 바탕손
  • Handballen, Handflächejanggwon, 장권, 掌拳
  • Frontfaustjeong-gwon, 정권
  • Beindari 다리
  • Tailleheori, 허리
  • Fingerspitzengwansu, 관수, 貫手
  • Faustgwon, 권, 拳
  • Halsmok, 목
  • Kopfmeori, 머리
  • Kniemureup, 무릎
  • Kniekehleogeum, 오금
  • Gesichteolgul, 얼굴
  • Rumpfmomtong, 몸통
  • Armpal, 팔
  • Ellbogenpalgup, 팔굽
  • Unterarmpalmok, 팔목
  • Unterarm-Innenseitean palmok, 안팔목
  • Unterarm-Außenseitebakkat palmok, 바깥팔목
  • Faustrückenrigwon, 리권
  • Handgelenksonmok, 손목
  • Handkantesonnal; sudo 손날; 수도, 手刀
  • Innenhandkantesonnal deung; yeok sudo 손날등; 역수도
    Daumenseite
  • Seitenfaustyukwon
    (Faustboden)

Technikbeschreibung

Um dem Schüler eine Technik vorzugeben, benutzt der Trainer in der Regel ein (mehr oder weniger) festgelegtes Kommandoschema:

Fußstellung – ausführendes Körperteil – Körperhöhe/Stufe – Richtung – Seite – Abwehr-/Angriffsbenennung

Bei den Fußstellungen kann das Wort Seogi entfallen. Genauso kann der Kommandoteil entfallen, den zu nennen bei einer Technik unsinnig ist bzw. der sich von selbst ergibt.

Beispiele (zum besseren Verständnis mit – zwischen den einzelnen Kommandoteilen):

  • Hugul (Seogi) – An Palmok – Chungdan – Bakkeuro – Paro – Yop – Makgi
    L-Stellung – Innen-Unterarm – mittlere Stufe (Höhe) – nach außen – gleichseitig – seitlicher – Block
  • Jeongul (Seogi) – Jeong-gwon – Sangdan – Pandae – Jireugi
    Vorwärtsstellung – Faust – obere Stufe (Höhe) – ungleichseitig – Fauststoß
  • Guburyeo (Seogi) – Chungdan – Ap Chagi
    Kampfstellung – mittlere Stufe (Höhe) – Vorwärtstritt

Quellen
  • Wikipedia und angegebene Literatur
  • László Varga, TaeKwon-Do Center LaVa

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